Das Geheimnis der Kartoffel
Seit einiger Zeit beschäftigen wir Kinder der dritten Klassen uns mit dem Thema „Kartoffel“. Dabei erfuhren wir nicht nur, dass die Kartoffel ursprünglich aus Peru stammt und früher bei den Königen als Zierpflanze im Schlossgarten wuchs, sondern auch wie die Kartoffel wächst, wie die einzelnen Teile der Kartoffelpflanze heißen, warum die Kartoffel dunkel gelagert werden muss und welche Gerichte man aus Kartoffeln zubereiten kann.
Besonders interessant fanden wir die Geschichte vom „Alten Fritz“ (König Friedrich II.), der durch einen Trick die Menschen dazu brachte, Kartoffeln als Nahrungsmittel anzubauen. Dabei befahl er seinen Soldaten, einen Kartoffelacker streng zu bewachen. Die Menschen dachten, was so streng bewacht wird, muss sehr wertvoll sein. Eines Nachts stahlen die Menschen die Kartoffeln. Die Soldaten taten so als ob sie nichts bemerkten.
Ganz besonders interessant waren aber die Experimente, die wir in Gruppen oder Partnerarbeit durchführten. Dabei untersuchten wir, woraus so eine Kartoffel überhaupt besteht. Wir stellten fest, dass in einer Kartoffel sehr viel Stärke steckt. Dieses weiße Pulver haben wir bei einem Experiment entdeckt und mit Jod nachgewiesen. Außerdem haben wir die gewonnene Stärke mit Wasser aufgekocht und so eigenen Klebstoff hergestellt. Damit konnten wir dann gleich ein Arbeitsblatt ins Heft kleben. Auch andere Lebensmittel enthalten Stärke, die wir in Experimenten nachgewiesen haben.
Nun freuen wir uns aufs Frühjahr, wenn wir unsere eigenen Kartoffeln stecken und dann hoffentlich auch ernten und genießen dürfen.
Silke Kaiser



